Logo

GLR Blog

Wie der Lebensstandard aufgrund des Falschgeldsystems kontinuierlich sinkt

GLR | 17.7.2019

Schön, so etwas immer mal wieder vorgerechnet zu bekommen, siehe Zitat. Auch das wieder eine Bestätigung meiner mehrfachen Verwendung des Titels "Pöbel" in letzter Zeit. Man kann die Vollidioten gar nicht nüchtern genug sehen. Denn es interessiert sie ja in keinster Weise, was mit ihnen angestellt wird.

Wie sehr das ungedeckte staatliche Papiergeld die Bürger verarmen läßt, ergibt sich aus folgender Betrachtung.

1971, bevor die Bindung von Geld an Gold aufgehoben wurde, betrug der Goldpreis pro Unze 35 $. Das entsprach bei einem seinerzeitigen Kurs von DM/$ von durchschnittlich 3,42 also 119,70 DM, und in Euro umgerechnet rund 61 €. (Beim Währungswechsel betrug der Umrechnungsfaktor 1,95583.) Der Goldpreis lag Ende 2018 bei 1.100 €/Unze, entsprechend 2.151,4 DM. Heute hat Geld aus dem Jahr 1971 also nur noch eine Kaufkraft von rund 5,5 %.

Berechnung mit folgender Verhältnisgleichung:

a / b = c / x
x = c · b / a
a = 1.100 €; b = 100 %; c = 61 €
x = 61 € · 100 % / 1.100 € = 5,5 %

Im Jahr 1971 lag der durchschnittliche Verdienst in Deutsch-land pro Jahr bei 14.931 DM. Im Jahr 2018 lag er bei 33.672 € (Gemäß Wikipedia: Durchschnittsentgelt)

Mit Gold als Geld entsprächen die 14.931 DM (7.634 €) durchschnittlicher Verdienst aus dem Jahr 1971 heute einer Kaufkraft von 137.210 €. Tatsächlich haben durchschnittlich verdienende Bürger in Deutschland aber nur eine Kaufkraft von 33.672 €.

Berechnung mit obiger Verhältnisgleichung:

a = 14.931 DM; b = 2.151,4 DM; c = 14.931 DM
x = 14.931 DM · 2.151,4 DM / 119,7 DM = 268.359 DM entsprechend 137.210 €

Das beweist:
Die Einkommensentwicklung hat also nicht mit der Geldentwertung durch die Geldschöpfung aus dem Nichts im Fiat-Geld System Schritt gehalten.

Mit einer jährlichen Kaufkraft von 137.210 € wäre die Lebensqualität der durchschnittlich verdienenden Bürger in Deutschland sehr viel besser als sie heute tatsächlich ist. Es beweist: Freiheit von staatlicher Einflußnahme beim Geld (aber nicht nur dort), ermöglicht allgemeinen Wohlstand und gute Lebensqualität. Mit dem staatlichen ungedeckten Papiergeld raubt das Konsummonster Staat den Menschen ihr Eigentum und macht sie zu Sklaven der Machthaber und ihrer Günstlinge.

Link

Der Kommentator ist übrigens ein libertärer Prinzipienreiter, wie leider fast alle überzeugten Libertären. Daher auch seine Ungenauigkeit in der Formulierung. Es gibt kein "Konsummonster Staat". Es gibt auch nicht "den Staat", sondern es gibt eine Obrigkeitsstruktur, die Ergebnis davon ist, daß sich die weit überwiegende Mehrzahl der Menschen eines Landes selbst als unmündig erklären, so daß sie dieser Struktur wiederum angeblich untertan sein müssen.

Das Falschgeldsystem wiederum ist nicht vom Staat (der Obrigkeitsstruktur und seinen Funktionären) geschaffen, sondern von den Falschgeld-Produzenten bzw. den Hintermännern des entsprechenden Tricksystems. Von diesen sind die Staatsfunktionäre genauso abhängig wie die restlichen Untertanen.

Daß die Kaufkraft des Falschgelds kontinuierlich sinkt, die Menschen trotz härtester, sogar zeitlich und in der Intensität noch zunehmender Arbeit nicht wohlhabender werden, kann jeder aufmerksame Beobachter, der sich nicht von der allgemeinen Gehirnwäsche und Propaganda einlullen läßt, tagtäglich überall an seinem Lebensumfeld ablesen.

Neu

Alles →

logo

Logo Startseite | GLR Bücher | HTML5
Copyright © 2019 Gerd-Lothar Reschke | Impressum | Datenschutz